Alina Maria Mleczko
mleczkoAlina Maria Mleczko begann ihre musikalische Ausbildung auf der Violine. Es folgte ein Saxophonstudium an der Chopin-Akademie in Warschau, das sie 1994 mit der höchsten Auszeichnung und als einzige Frau in der Saxophon-Klasse abschloss. Bereits ein Jahr später gab sie ihr Debüt mit den Warschauer Philharmonikern.

Im Oktober 1996 widmete ihr das amerikanische „Saxophon Journal“ einen Artikel in einer Sonderausgabe über die führenden Saxophonisten unserer Zeit. Im gleichen Jahr wurde sie beim Warschauer Herbstfestival für zeitgenössische Musik enthusiastisch gefeiert für die Erstaufführung des für sie geschriebenen Concerto per sassofono soprano ed archi von Jacek Grudzién. Zu ihrem Repertoire zählen neben zahlreichen Werken zeitgenössischer Komponisten wie Robert Kritz und Osvaldas Balakauskas die Saxophon-Konzerte von Glasunow, Debussy und Dubois.

Alina Maria Mleczko ist bereits mit allen großen polnischen Orchestern aufgetreten und machte Aufnahmen u. a. mit den Warschauer Philharmonikern, dem Polnischen Radiosinfonieorchester und Sinfonia Varsovia. Die Saxophonistin war zu Gast bei bedeutenden Festivals wie dem Lutoslawski Forum in Warschau und internationale Tourneen führten sie nach Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Deutschland, Tschechien und in die Ukraine sowie in die Vereinigten Staaten.

Neben ihren Auftritten als Solistin ist sie auch Leiterin des Polnischen Saxophonquartetts und tritt mit dem Nonstrom Ensemble, dem Maria Pomianowska Ensemble und dem Arundo Quartett von Tytus Wojnowicz auf. Sie arbeitet mit Pianisten wie Agnieszka Kopacka, Yoko Yamada-Salvaggio und zuletzt mit Wlodek Pawlik zusammen, mit dem Sie ihr Rezital „The other side of the coin - jazz and classical music" entwarf.

Ihre Debut-CD „Sea Breeze“ wurde von der Kritik begeistert aufgenommen. 2003 erschien ihre CD „Siesta“, die für den Kammermusikpreis Fryderyk 2003 nominiert wurde. Ein Jahr später spielte sie zusammen mit dem Prima Vista Quartett die CD „Fiesta“ ein.