Solisten
Charlotte Balzereit
charlotte_balzereitCharlotte Balzereit wurde 1980 in Wiesbaden geboren und erhielt mit sieben Jahren ihren ersten Harfenunterricht. Sie studierte bei Prof. Helga Storck an der Hochschule für Musik in München. 1999 erhielt sie ihr künstlerisches Diplom "mit Auszeichnung" und wurde in die Meisterklasse aufgenommen. Sie erhielt zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben (Lyon, Paris, Bundeswettbewerb "Jugend musiziert", Wien, München). Charlotte Balzereit war Stipendiatin der Menuhin Stiftung, der Villa Musica und wurde 1999 in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. 2003 erhielt sie die Louis Spohr-Medaille der Stadt Seesen. In der Saison 1999/2000 hatte sie einen Zeitvertrag als Soloharfenistin an der Bayerischen Staatsoper. Seit 2001 ist sie Soloharfenistin bei den Wiener Philharmonikern.

Charlotte Balzereit konzertierte bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Ludwigsburger Festspielen, beim Rheingau Musik Festival, beim Schleswig-Holstein Musik-Festival, beim World Harp Congress und als Solistin u. a. mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, den Mecklenburger Kammersolisten und Cappella Istropolitana. Konzerttournéen führten sie u. a. nach New York, Athen, Birmingham, Brüssel, Amsterdam, Stockholm, Köln und Wien.
 
Carlos Buono
Carlos_Buono1Carlos Buono, Bandoneonist und Komponist, stammt aus Buenos Aires. Er war Mitglied in den renommiertesten Tangoorchestern seiner Heimat wie z.B. Alfredo Gobbi, Atilio Stampone, Horacio Salgan und Osvaldo Berlinghieri, um nur einige zu nennen. Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn durch die ganze Welt. Allein seine Japan-Tournée im Jahre 1999 bescherte ihm 120.000 begeisterte Zuhörer. Unter seinen derzeitigen Aktivitäten seien erwähnt: Konzerte mit dem Orchester Sinfonica Nacional zusammen mit Atilio Stampone und Julio Bocca, gemeinsame Auftritte mit der Jazz-Ikone Wynton Marsalis im New Jersey Performing Art Center unter Mitwirkung der Alvin Ailey American Dance Company und am Teatro Nazionale dell’ Opera di Roma. Seine CD-Aufnahmen werden weltweit verlegt und dokumentieren das hohe Niveau dieses Ausnahmekünstlers. Beim Festival de cine in Brasilien wurde ihm der 1. Preis im Bereich Filmmusik verliehen. Auch in Deutschland konnte man Carlos Buono schon oft erleben, zuletzt 2003 als Solist mit dem Rundfunkorchester des WDR und der Tango-Formation "Ensemble Rosario" mit den Musikern Norberto Bondino, Violine, Quique Sinesi, Gitarre und Ulrike Payer, Klavier.

http://www.carlosbuono.com.ar

 
Jeanne Christée
jeanne_christeeDie in Deutschland geborene Künstlerin begann ihre musikalische Entwicklung im Alter von vier Jahren und gewann ihren ersten Wettbewerb bereits mit acht Jahren. Sie spielte als Solistin mit bedeutenden Orchestern wie Sinfonia Varsovia, Ensemble der Berliner Philharmoniker, Tschaikovsky Symphony Orchestra Moskow, Russisches Nationalorchester, St. Petersburger Sinfoniker, Berliner Symphoniker, Cappella Istropolitana und "Neues Collegium Musicum Bachensis" des Leipziger Gewandhausorchesters. Jeannè Christée widmet sich mit besonderem Engagement der Erforschung ungekannter und vergessener Werke, um sie dem heutigen Publikum zugänglich und bekannt zu machen. Ihr vielseitiges Interesse gilt auch der zeitgenössischen Musik, was u.a. durch Uraufführungen von Werken, die für sie geschrieben wurden, dokumentiert ist.

Jeannè Christée spielt eine Stradivari aus dem Jahre 1721.

http://www.jeanne-christee.de

 
Ulrich Herkenhoff
Ulrich_HerkenhoffUlrich Herkenhoff wurde 1966 in Osnabrück geboren und erhielt mit sechs Jahren den ersten Klavierunterricht. Als Vierzehnjähriger lernte er die Panflöte in einem Konzert des Rumänen Gheorghe Zamfir kennen. Es folgten eingehende Studien, die ihm bald schon den Ruf des »besten nichtrumänischen Panflötenvirtuosen« einbrachten. Neben einem Querflötenstudium am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium mit anschließender Fortbildungsklasse auf der Panflöte bei Jochen Gärtner avancierte Ulrich Herkenhoff zum international gefragten Konzertsolisten. Besondere Förderung auf dem Gebiet der rumänischen Folklore erhielt er durch den Schweizer Musikethnologen und Verleger Marcel Cellier, dem Entdecker Gheorghe Zamfirs. Gemeinsam mit Cellier (Orgel) nahm er 1990 seine erste CD mit rumänischer Folklore auf.

Als Interpret »klassischer« Werke veranlasste Ulrich Herkenhoff bereits mehrere zeitgenössische Komponisten zu Originalkompositionen für die Panflöte. Sein Motto THE ART OF PAN steht für das ehrgeizige Projekt, die Panflöte langfristig als ernstzunehmendes Konzertinstrument zu etablieren. 1992 wurde er für seine Interpretationen mit dem Münchner »Förderpreis des Gasteig Kulturkreises« (Vorsitz : Hans-Werner Henze) ausgezeichnet. 1996 erhielt er den »Bayerischen Staatsförderpreis für junge Künstler«. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Ulrich Herkenhoff auch auf pädagogischem Gebiet tätig, so wird er seit Jahren gern zu nationalen und internationalen Panflötenseminaren als Dozent eingeladen. 1993 eröffnete er an der Musikschule Bad Tölz Deutschlands erste offizielle Panflötenklasse, und im Jahre 2000 wurde er mit dem begehrten Echopreis der Deutschen Phono-Akademie e.V. für seine CD »Symphonic Cinema« ausgezeichnet, als bester klassischer Instrumentalist des Jahres.

http://www.art-of-pan.de

 
Noé Inui

No_Inui_by_Andrew_Chiciak_kleinNoé Inui wurde 1985 in Brüssel geboren. In seinem griechisch-japanischen Elternhaus wurde er schon sehr früh an die Musik herangeführt und zeigte sehr bald eine außergewöhnliche musikalische Begabung.

 

Er machte am "Conservatoire Royal de Musique" in Brüssel sein erstes Diplom und setzte sodann sein Studium am "Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris" fort, wo er mit dem "Diplôme de Formation Supérieure" abschloss.

 

Seit 2004 bildet er sich bei Ulf Hölscher an der Musikhochschule Karlsruhe fort.

 

Neben seiner Ausbildung hat Noé Inui an vielen belgischen und internationalen Wettbewerben teilgenommen, bei denen er immer wieder ausgezeichnet wurde, wie z. B. beim Internationalen Geigenwettbewerb Curci in Neapel, beim Internationalen Geigenwettbewerb Lipizer in Gorizia (Italien) und beim Europäischen Wettbewerb in Saloniki (Griechenland). 2008 gewann er den ersten Preis bei den “Young Concert Artists International Auditions” in New York.

 

Er gibt Recitals und tritt mit verschiedenen renommierten Orchestern als Solist auf, dies sowohl in Deutschland als auch in Belgien, Finnland, Frankreich, Östereich, Japan, Argentinien, Brasilien, Luxemburg und Griechenland. Beim "Festival Martha Argerich" in Buenos Aires ist er 2005 im Teatro Colon zusammen mit Martha Argerich aufgetreten. Sein Debüt in New York machte Noé mit den “Young Concert Artists Series”.

 

2005 ist er aus einem Wettbewerb für Hochbegabte als erster Preisträger hervorgegangen und bekam von der Landessammlung Streichinstrumente Baden-Württemberg eine Stradivari (1718) zur Verfügung gestellt.

 

Noé Inui hat mit großem Erfolg verschiedene bedeutende Orchesterkonzerte gespielt und sich u. a. als Mitglied des belgischen Trios Carlo Van Neste auch der Kammermusik zugewandt.

Sein Interesse gilt dabei nicht zuletzt auch der modernen Musik, die ihm ein neues Feld für sein kraftvolles und zugleich leichtes und sensibles Geigenspiel bietet.

 
Michel Lethiec
Michel_Lethiec_thMit seiner großen internationalen Erfahrung als konzertierender Künstler und Lehrer sowie als langjähriger Festival- und Akademieleiter (Prades Casals Festival und Akademie) zählt Michel Lethiec zu den profiliertesten Musikern Frankreichs. Er unterrichtet am Conservatoire National Supérieur in Paris und am Konservatorium in Nizza.

Er spielt als Solist und Kammermusiker mit so renommierten Interpreten wie A. Noras, L. Kovakos, G. Hoffmann, F. Helmerson, G. Sharon, R. und B. Pasquier, H. Shaham, Y. Bashmet, G. Caussé, P. Gallois, J. Menuhin, R. Gothoni, J.F. Heisser, J.-C. Pennetier, M. Rudy, V. Mendelssohn, P. Amoyal, J.J. Kantorow, P. Csaba, M. Martin, Y. Gandelsmann, I. Golan, sowie und mit dem Talich, Enesco, Artis, Amati, Prazak, Lindsay, Chilingirian Quartett.
Michel Lethiec ist Mitglied des Trio à vents de Paris zusammen mit Vincent Lucas und Philippe Hanon.

Er spielte mit dem Barcelona Orchestra, dem Israel Chamber Orchestra, der Sankt-Petersburg Philharmonie, dem Stockholm und dem Malmö Orchester, dem English Chamber Orchestra, dem Orchestre de chambre de Toulouse, dem Orchestre National du Capitole, dem Mozarteum Salzburg, dem Pomeriggio Musicale Milano, dem Prag Radio Orchester, der Philharmonique de Radio France.

Als begeisterter Interpret zeitgenössischer Musik hat er zahlreiche Werke und Solokonzerte uraufgeführt, darunter von Komponisten wie Penderecki, Corigliano, Denisow, Maratka, Ballif, Landowski, Decoust, Fourchotte, Scolari, Narita, Brotons, Giraud.

Neben seiner Konzerttätigkeit in Europa und Asien gibt er Meisterkurse an der Académie d’Été in Nizza, der Universität Jerusalem, den Konservatorien Shanghai und Peking, der Academy of Hong Kong, dem Conservatoire de Lausanne und der Akademie K. Penderecki in Polen.

Seine Aufnahmen umfassen rund zwanzig CDs, darunter zwei Grand prix du Disque (“Ascèses” von Jolivet und “Contrasts” von Bartók, mit G. Poulet und N. Lee), für Lyrinx, Arion, RCA, Bis, Talent, Actes Sud. Kürzlich erschienen sind die drei Konzerte von Penderecki (mit der Camerata Sankt- Petersburg dirigiert von K. Penderecki und E. Leducq) und eine CD mit Kammermusik desselben Komponisten (Naxos), das Konzert von Vanhall (Talent) und die Préludes et Danses von Lutoslawski (Arion), “Luminarium” von Maratka (Arion, mit dem Talich Orchestra Prague), die Duos von S. Giraud (mit A. Noras), die Sonaten von Auric, Honegger und Poulenc (mit C. Ivaldi). Zukünftige Aufnahmen umfassen die Konzerte von Baermann und Mendelssohn (Talent) und die “Porgy and Bess”-Suite für Klarinette und Streicher (Naxos).
 
Alina Maria Mleczko
mleczkoAlina Maria Mleczko begann ihre musikalische Ausbildung auf der Violine. Es folgte ein Saxophonstudium an der Chopin-Akademie in Warschau, das sie 1994 mit der höchsten Auszeichnung und als einzige Frau in der Saxophon-Klasse abschloss. Bereits ein Jahr später gab sie ihr Debüt mit den Warschauer Philharmonikern.

Im Oktober 1996 widmete ihr das amerikanische „Saxophon Journal“ einen Artikel in einer Sonderausgabe über die führenden Saxophonisten unserer Zeit. Im gleichen Jahr wurde sie beim Warschauer Herbstfestival für zeitgenössische Musik enthusiastisch gefeiert für die Erstaufführung des für sie geschriebenen Concerto per sassofono soprano ed archi von Jacek Grudzién. Zu ihrem Repertoire zählen neben zahlreichen Werken zeitgenössischer Komponisten wie Robert Kritz und Osvaldas Balakauskas die Saxophon-Konzerte von Glasunow, Debussy und Dubois.

Alina Maria Mleczko ist bereits mit allen großen polnischen Orchestern aufgetreten und machte Aufnahmen u. a. mit den Warschauer Philharmonikern, dem Polnischen Radiosinfonieorchester und Sinfonia Varsovia. Die Saxophonistin war zu Gast bei bedeutenden Festivals wie dem Lutoslawski Forum in Warschau und internationale Tourneen führten sie nach Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Deutschland, Tschechien und in die Ukraine sowie in die Vereinigten Staaten.

Neben ihren Auftritten als Solistin ist sie auch Leiterin des Polnischen Saxophonquartetts und tritt mit dem Nonstrom Ensemble, dem Maria Pomianowska Ensemble und dem Arundo Quartett von Tytus Wojnowicz auf. Sie arbeitet mit Pianisten wie Agnieszka Kopacka, Yoko Yamada-Salvaggio und zuletzt mit Wlodek Pawlik zusammen, mit dem Sie ihr Rezital „The other side of the coin - jazz and classical music" entwarf.

Ihre Debut-CD „Sea Breeze“ wurde von der Kritik begeistert aufgenommen. 2003 erschien ihre CD „Siesta“, die für den Kammermusikpreis Fryderyk 2003 nominiert wurde. Ein Jahr später spielte sie zusammen mit dem Prima Vista Quartett die CD „Fiesta“ ein.
 
Judith Mosch
Judith_Mosch_klein

Vor ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover war Judith Mosch Schülerin von Prof. Karl-Heinz Kämmerling und Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Während des Studiums entwickelte sich eine umfangreiche Konzerttätigkeit mit Klavierabenden und Orchesterkonzerten.

 

Judith Mosch erhielt 1993 den 1. Preis im GEDOK-Wettbewerb, 1998 den 1. Preis im 14. Internationalen Kammermusikwettbewerb in Caltanissetta/Sizilien. Meisterkurse bei Prof. Jan Ekier, Christian Zacharias und Leonard Hokanson rundeten ihre pianistische Ausbildung ab, bevor sie 1997 ihr Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe abschloss und dort das Konzertexamen „mit Auszeichnung“ bestand.

 

Seither liegt ihr Schwerpunkt in der künstlerischen Arbeit auf der Kammermusik. So konzertierte Judith Mosch nach der Gründung des Klavierduos Villarceaux 1998 u. a. in Berlin, Dresden, Wien, London, Paris, Lissabon und im Rahmen internationaler Festivals (Schleswig Holstein Musikfestival, Klavier-Festival Ruhr, Zentraleuropäisches Festival Žilina/Slowakei). Mit Werken für Klavier zu vier Händen und für zwei Klaviere sind vier CDs erschienen (Strawinsky, Rachmaninoff, Debussy, Ravel und Tangos).

 

Judith Mosch lehrt als Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Potsdam.

 
Marie-Claudine Papadopoulos
Marie-Claudine_Papadopoulos_2009_thMarie-Claudine Papadopoulos wurde 1987 in Straßburg geboren. Im Alter von fünf Jahren fing sie ihr Violinstudium am „Conservatoire National de Region Strasbourg“ an. 2002 wurde ihr einstimmig die Goldmedaille mit Auszeichnung in der Klasse von Alexis Galperine verliehen. Seitdem studiert sie an der Musikhochschule Karlsruhe in der Klasse von Ulf Hoelscher.

Marie-Claudine Papadopoulos ist Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe: Leopold Bellan (2002),  UFAM (2000), Vatelot (2001), Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb (2007), DAAD-Preis (2007). Zudem war sie Finalistin der Wettbewerbe Andrea Postachini (2004), Oldenburg Promenade (2003) und Henri Marteau (2005), bei dem sie außerdem einen Spezialpreis für die beste Interpretation von J.S. Bach erhielt.

Die Geigerin trat bereits mit namhaften Orchestern in Frankreich, Italien, Deutschland und Dänemark unter Dirigenten wie Volker Schmitt-Gertenbach, Kaspar Zehnder, Christoph Mueller, Kurt Saßmanshaus und José Ferreira Lobo auf. Als Kammermusikerin war sie zu Gast bei verschiedenen Festspielen in Europa, wie dem Festival „Thy“ in Dänemark, „Murten Classics” in der Schweiz, „Giovanni Artisti“ in Cervo (Italien) und dem „Sommerfestspiel“ in Heraklion (Kreta).

Sie besuchte Meisterklassen bei Boris Belkin, Stephen Shipps, Bruno Canino, Midori und konzertierte mit Arnulf von Arnim, Martin Ostertag, Daniel Blumenthal, Ian Fountain, David Geringas, Morthen Zeuthen und Ulf Hoelscher.

Seit März 2006 ist Marie-Claudine Stipendiatin der Villa Musica Stiftung (Rheinland-Pfalz). Im August 2008 erhielt sie einen Preis vom Kulturfonds der Stadt Salzburg und konzertierte im Großen Saal des Mozarteums mit den besten Studierenden der internationalen Sommerakademie Mozarteum 2008.

Marie-Claudine Papadopoulos spielt auf einer Violine von Joannes Franciscus Pressenda aus dem Jahre 1843, die ihr die Landessammlung Baden-Württemberg zur Verfügung stellt.
 
Ulrike Payer
Ulrike_PayerDas musikalische Talent von Ulrike Payer zeigte sich schon in ihren frühen Kindertagen. Mit sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht, fünf Jahre später trat sie mit Haydns Klavierkonzert D-Dur erstmals öffentlich mit Orchester auf. Meilensteine ihrer noch jungen Karriere waren hierbei zahlreiche Konzerte mit dem Sinfonieorchester ihrer Heimatstadt Wuppertal wie auch der Auftritt im Rahmen von Anneliese Rothenbergers Nachwuchsgala im ZDF. Ihre Begabung wurde zunächst von Jean-Claude Vanden Eynden gefördert, bei dem sie im Alter von 16 Jahren am Conservatoire royal de Bruxelles ihr Klavierstudium begann. Nach dessen Abschluss mit dem Premier Prix ging Ulrike Payer an die Hochschule für Musik Köln zu Günter Ludwig. Ihr Konzertexamen legte die junge Pianistin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ab, wo sie in der Solistenklasse von Karl-Heinz Kämmerling studierte.

Wesentliche Impulse ihres künstlerischen Werdegangs erhielt Ulrike Payer in dieser Zeit von Künstlerpersönlichkeiten, wie Alexis Weissenberg, Bruno Leonardo Gelber und Tatjana Nikolajewa sowie aus ihrer Arbeit mit dem Amadeus Quartett. Ulrike Payer war Preisträgerin des Internationalen Mozartwettbewerbs in Salzburg, erhielt die erste Medaille und Förderpreise beim Internationalen Musikwettbewerb der Stadt Porto und war erste Preisträgerin des Internationalen Musikwettbewerbs Gian Battista Viotti in Vercelli. Neben Tourneen in viele Länder Europas, in die USA, nach Südamerika und Asien, wo sie mit namhaften Orchestern auftrat, belegen ihre Erfolge als gefragte Kammermusik- und Liedpartnerin wie auch als Tangointerpretin die musikalische Vielseitigkeit von Ulrike Payer.

Eine besonders fruchtbare Zusammenarbeit entstand so mit der Geigerin und Bratschistin Isabelle van Keulen: mit ihr ist sie regelmäßig im Rahmen von Duoabenden und Meisterklassen beim Schleswig-Holstein Musik Festival zu erleben. Mit dem Schleswig-Holstein Festival Chor war Ulrike Payer unter der Leitung von Rolf Beck jüngst zu Gast in der kleinen Philharmonie St. Petersburg und brillierte mit dem Shanghai Symphony Orchestra sowie mit dem Orchestra Ensemble Kanazawa mit Beethovens Chorfantasie in Shanghai und Tokio. Ulrike Payer lehrt an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main, Mainz und Saarbrücken.
 
Patrick Rohbeck
Patrick_Rohbeck_2009_webDer Bariton Patrick Rohbeck wurde 1976 im thüringischen Mühlhausen geboren. Schon in frühester Kindheit erhielt er an der Musikschule Nordhausen Gesangsunterricht. Nach dem Besuch des Spezialgymnasiums für Musik "Schloß Belvedere" begann er  1994 sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik "FRANZ LISZT" in Weimar bei Prof. Ulrike Fuhrmann, welches er 2003 mit dem Diplom abschloss. Im Aufbaustudium zum Konzertexamen, welches er 2009 zuerkannt bekam, wurde er außerdem von Dimitri Kharitonov unterrichtet.

Meisterklassen und Kurse u.a. bei Norman Shetler, Siegfried Lorenz, Peter Schreier und  Dietrich Fischer-Dieskau brachten ihm entscheidende, künstlerische Impulse. In den letzten Jahren ist Patrick Rohbeck sowohl als Lied- und Konzertsänger (in verschiedenen deutschen Städten, sowie in Luxemburg, Dänemark, Italien, Griechenland in den USA, Japan und Mexiko) als auch in Opern- und Operettenaufführungen (mit Gastspielen in Frankreich und Italien) bekannt geworden.

Er arbeitete mit verschiedenen renommierten nationalen und internationalen Orchestern (u.a. mit der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl, Jenaer Philharmonie, Händel-Festspielorchester Halle, Vogtlandphilharmonie, Neubrandenburger Philharmonie, Mitteldeutsches Kammerorchester, Staatskapelle Weimar, Moldawische Philharmonie, Radio Sinfonie Orchester Krakau, Cappella Istropolitana, Orquesta filharmonica de la UNAM in Mexiko City usw.)

Im Jahre 2001 gab Patrick Rohbeck mit der Operette „Die schöne Galathee“ von Franz von Suppé erfolgreich sein Regiedebüt. Weitere Regiearbeiten folgte: 2002 "Orpheus und Eurydike" von Christoph Wilibald Gluck, im Kuppeltheater Erfurt; 2004 „Du sollst nicht Lieben“, musikalische Komödie von Georg Kreisler, in Jena; 2005 „Die Bürgschaft“ von Franz Schubert; Uraufführung mit der Jenaer Philharmonie, 2006 „Bastien und Bastienne“ / „Der Schauspieldirektor“, 2007 „Die Gärtnerin aus Liebe“ von W.A.Mozart für das Ekhof – Festival Gotha und 2008 „Die Fledermaus“ von Johann Strauß in Jena.

Gastspiele und Gastengagements führten ihn, unter anderem, an die Theater Jena, Rostock, Chemnitz, Cottbus und Gera. Verschiedene Rundfunk-, Fernseh-, DVD- und Tonträgerproduktionen liegen vor. Seit 2006 unterrichtet er außerdem das Fach Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.
 
Miriam Sharoni
Miriam_SharoniMiriam Sharoni wurde in Malmö (Schweden) geboren und wuchs in Israel auf. Nach dem Abitur studierte sie Gesang an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Ingeborg Reichelt und an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater bei Prof. Judith Beckmann. Sie schloss ihr Studium in Lied und Oper jeweils mit Auszeichnung ab.

Neben dem Studium besuchte sie Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf, Agnes Giebel, Christa Ludwig, Mitsuko Shirai und Hartmut Höll.

1996 wurde sie mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet und erhielt u.a. ein Stipendium des Israel Vocal Arts Institute, das ihr Studienaufenthalte an der Metropolitan Opera in New York ermöglichte.

1997 gewann sie den ersten Preis des Internationalen Robert-Stolz-Operettenwettbewerbs sowie den ersten Preis des »Elise-Meier-Wettbewerbs«.

Zahlreiche Liederabende und Konzerte sowie Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen führten sie in die Schweiz, nach Israel und nach Deutschland.

Mit der Partie der Musetta in Puccinis »La Bohéme« gab sie 1996 ihr Operndebüt in Haifa/Israel und sang in der Hamburger Musikhalle das »Italienische Liederbuch« von Hugo Wolf.

Ihr erster Opern-Gastvertrag führte Miriam Sharoni 1996 an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin. Weitere Gastspiele folgten in Bremerhaven, Saarbrücken und Flensburg. Im Rahmen der Eutiner Sommerfestspiele sang sie die Pamina aus Mozarts »Zauberflöte«.

In der Zeit von 1997 bis 2001 war sie festes Mitglied im Ensemble des Staatstheaters Braunschweig. Von 2001 bis 2004 sang sie die Maria in Leonard Bernsteins »West Side Story« an der Volksoper in Wien.

http://www.miriamsharoni.de