Dirigenten
Volker Schmidt-Gertenbach
VSG_1_webVolker Schmidt-Gertenbach war von 1974 bis 1989 Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters. Seither widmet er sich ausschließlich seinen umfangreichen Verpflichtungen als Gastdirigent in aller Welt.

Künstler wie Wilhelm Kempff, Claudio Arrau, Alfred Brendel, Martha Argerich, Geza Anda, Mstislav Rostropowitch, Heinrich Schiff und Frank Peter Zimmermann zählen zu jenen Persönlichkeiten, mit denen er mehrfach bzw. regelmäßig musiziert hat.

Neben seinem Engagement in Göttingen war Volker Schmidt-Gertenbach von 1981 bis 1984 auch ständiger Dirigent des Radio-Symphonie-Orchesters in Stavanger (Norwegen).

Besonders verbunden ist er heute den weltberühmten Orchestern "Sinfonia Varsovia", "AUKSO Kammerorchester" und "Cappella Istropolitana". Mit ihnen hat er umfangreiche Konzertreisen durch die Bundesrepublik, Italien, die USA, Spanien und Japan absolviert.

In Städten wie Wien, Berlin, Rom, Chicago und Washington ist er ebenso aufgetreten wie beim Schleswig-Holstein Musik-Festival, dem Eastern Music Festival (USA), dem Sommer-Festival von Menton in Frankreich, dem Rheingau Musik Festival und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Ferner war er als Gastdirigent in den Ländern Frankreich, Großbritannien, Irland, Dänemark, Norwegen, Spanien, Italien, Schweiz, Österreich, Niederlande, Belgien, Ungarn, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Polen, Rußland, Ägypten, Israel, Korea, Japan, Südafrika, Mexiko und den USA.

Über 100 Werke hat er für die verschiedensten Rundfunkanstalten eingespielt, ist mehrfach im Fernsehen aufgetreten und hat sich auch auf dem Tonträgermarkt einen Namen gemacht.

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Hermann Breuer
Hermann_Breuer_webHermann Breuer wurde in Sieglar bei Bonn geboren. Nach dem Studium an der Musikhochschule in Detmold wurde er 1975 als Opernkapellmeister nach Bielefeld und 1979 nach Freibug i. Br. engagiert. 1982 ging er als stellvertretender Chefdirigent zum Göttinger Sinfonie Orchester. 1991 wurde er zum Chefdirigenten des traditionsreichen Landessinfonieorchesters Thüringen in Gotha berufen. Mit dem Landessinfonieorchester Thüringen Gotha hat er viele Tourneen, u.a. nach Spanien und Gastkonzerte in der gesamten Bundesrepublik durchgeführt, darunter: Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, Münchner Cuivillier-Theater, Hamburger Musikhalle.

Die CD-Serie „Musik am Gothaer Hof“ machte ebenso wie die zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für den MDR, den HR, den Saarländischen Rundfunk, den WDR und das ZDF die große Musiktradition Gothas auch einem breiteren Publikum bekannt.

1999 wurde er zum Künstlerischen Direktor, 2006 zum Intendanten und 2008 zum Chefdirigenten der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl ernannt. Seit 2009 ist er freiberuflich tätig.

Hermann Breuer wurde von weltweit mehr als 70 Orchestern als Gastdirigent eingeladen, darunter von der Radio Philharmonie Hannover, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, dem Philharmonischen Orchester Dortmund, von der Sinfonietta Lausanne, dem Kölner Rundfunkorchester, der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Cairo Symphony Orchestra, dem Symphony Orchestra Mexico City, dem Radiosinfonieorchester Zagreb und der Gakuen Orchestra Academie Toyama (Japan).

Im Oktober 1999 wurde seine Einspielung von Werken von A. Schweitzer von der französischen Fachzeitung Diapason mit „superbe“ (fünf Stimmgabeln) ausgezeichnet. 2006 ist er mit dem Titel „Kulturbotschafter des Landkreises Gotha“ geehrt worden.

Im ältesten noch vollständig erhaltenen Barocktheater Deutschlands (Gothaer Ekhof-Theater) produziert er alljährlich Opern der Frühklassik, die sich für dieses historische Theater besonders eignen. Damit unterstreicht er die Bedeutung des Gothaer Hofs im 18. Jahrhundert bei der Entwicklung hin zu einem deutschsprachigen Musiktheater. Besonders hervorzuheben sind dabei die Melodramen „Ariadne auf Naxos“ und „Medea“ sowie die erste Vertonung von Shakespeares „Romeo und Julia“ von Georg Anton Benda. Für den WDR produzierte er viele Ersteinspielungen unentdeckter klassischer Werke von Louis Spohr, Franz Liszt, Ludwig Böhner, Wilhelm Jeral u. a.

http://www.hermannbreuer.de

 
José Ferreira Lobo
Jose_Ferreira_Lobo_kleinJosé Ferreira Lobo begann seine Karriere 1979 mit der Gründung des Kammerorchesters Camerata do Porto. 1992 gründete er das Orquestra do Norte, dessen Chefdirigent und Künstlerischer Leiter er wurde. Unter seiner Leitung entwickelte das Orchester ein sehr hohes technisches und künstlerisches Niveau, das es ihm erlaubt, zu den besten Orchestern in Portugal gezählt zu werden.

Zurzeit ist José Ferreira Lobo verantwortlich für die Organisation und Durchführung von 140 Konzerten pro Jahr. Über seine Aktivität als Dirigent hinaus ist er auch verantwortlich für die musikalische Abteilung einer der größten privaten Kunststiftungen des Landes. Seit der Gründung des Internationalen Opern-Festivals von Coimbra ist er dessen Künstlerischer Direktor.

Zu den Höhepunkten seiner internationalen Karriere zählen Auftritte in China, Frankreich, Deutschland, Holland, Brasilien, Russland, Mexiko, Polen, Spanien, der Schweiz, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Zu den Orchestern, mit denen er arbeitete, gehören unter anderem Manchester Camerata, Symphonic of Brasilia, Radio Television of Beijing, Mexico State Symphonic, St. Petersburg Hermitage Orchestra, Sinfonia Varsovia.

Zu seinen musikalischen Partnern zählten Persönlichkeiten wie Krzysztof Penderecki, José Carreras, Katia Ricciarelli, Julia Hamari, Patricia Kopatchinskaya, Michel Lethiec, Dame Moura Linpany, Svetla Vassileva, Vincenzo Bello.

http://www.joseferreiralobo.com

 
Adam Klocek
Adam_Klocek_webDer 1973 in Krakau geborene Dirigent und Cellist wurde von Krzysztof Penderecki als „einen der talentiertesten Dirigenten der jüngeren Generation“ beschrieben. Sein Debüt in Sankt Petersburg mit dem State Hermitage Symphony Orchestra wurde von der wichtigsten russischen Zeitung Nezhavysymaya Gazeta als ein „Geschenk des Himmels“ bezeichnet.

2002 wurde Adam Klocek Intendant und Dirigent des Orchesters der Stiftung Agrafka Muzyczna in Warschau. Zwei Jahre später gewann er den Dirigierwettbewerb der Philharmonie Breslau und nahm die Stelle als Assistent von Jan Latham-Koenig, Intendant dieses Orchesters und des Internationalen “Vratislavia Cantans” Festivals, an. Im Januar 2006 gewann Adam Klocek einen weiteren internationalen Wettbewerb und erhielt die Stelle als Intendant und Chefdirigent der Großpolnischen Philharmonie Kalisch.

Sein Interesse und Talent für das Dirigieren entdeckte Adam Klocek früh durch den polnischen Dirigenten Jerzy Maksymiuk. Mit zehn dirigierte er zum ersten Mal ein professionelles Orchester. Zwei Jahre später gab er sein Debüt mit der Baltischen Philharmonie und dem Orchester des Krakauer Konservatoriums mit Werken von Mozart, Beethoven und Ives.

Zunächst galt jedoch dem Cello seine besondere Hingabe. Im Alter von 7 Jahren erhielt Adam Klicek seinen ersten Cellounterricht und studierte später an der Hochschule für Musik in Köln und an der Hanns Eisler Hochschule für Musik in Berlin bei Maria Kliegel und Boris Pergamenschikow. Daran schloss sich eine erfolgreiche Karriere an, die ihm das Ansehen als einer der besten Solisten der jüngeren polnischen Generation einbrachte. Seine CD-Aufnahmen wurden von der Presse hoch gelobt und er gewann eine Reihe von Auszeichnungen, wie zum Beispiel im Jahr 2002 den Fryderyk-Preis, den wichtigsten polnischen Musikpreis.

Adam Klocek dirigierte die renommiertesten polnischen Orchester wie Sinfonia Varsovia, das Polnische Kammerorchester, die Philharmonie Krakau, die Philharmonie Breslau, die Arthur Rubinstein Philharmonie, die Baltische Philharmonie und viele andere. Er ist mit so hervorragenden Künstlern aufgetreten wie Heinrich Schiff, Shlomo Mintz, Krzysztof Penderecki, Witold Lutosławski, Boris Pergamenschikow, Jerzy Maksymiuk, Jacek Kaspszyk, Antoni Wit, Jan Krenz, Sophia Gubaidulina, Freddy Kempf, Sayaka Shoji, Jadwiga Rappe, Kałudi Kałudow, Elmar Oliveira, Julius Berger, Gilles Vonsattel, Ivan Monighetti, Richard Hyung-Ki Joo, Naomi Rachel Kudo, Avri Levitan, Dimitry Vasiliev, Leszek Możdżer, Waldemar Malicki, Krzesimir Dębski und Wlodek Pawlik.

Neben seiner Stelle bei der Großpolnischen Philharmonie Kalisch ist Adam Klocek Intendant des Internationalen Bernsteinstraßenfestivals und des Süd-Großpolen Sommer Festivals. Darüber hinaus komponiert Adam Klocek auch Film-, Kammer- und Orchestermusik. 2007 erhielt er die Ehrenmitgliedschaft in der Russischen Komponistenvereinigung. Außerdem ist er Mitglied der Polnischen Phonographischen Akademie und hat seit 1998 eine Professur für Cello am Krakauer Konservatorium inne.